Das Fest

Bild: © FC Martinsreuth

Bild: © FC Martinsreuth

Drei Tage lang hat Martinsreuth gefeiert. Drei Tage lang Sport, Feiern und… Hacksteaks. Inzwischen hat sich das Martinsreuther Sportfest zu einer der zentralen Veranstaltungen gemausert.

Zum Saisonauftakt am Samstagabend waren 250 Besucher anwesend, die einen 4:3 Sieg unseres 1. FC in der letzten Minute gesehen haben.

Was soll ich sagen: Schee wor’s!

Schock in der Morgenstunde

Es ging alles ganz plötzlich: Alarm für die Feuerwehren in Konradsreuth, Ahornberg und Münchberg. In Konradsreuth brennt’s. Alle Einsatzkräfte sind innerhalb weniger Minuten vor Ort. Eine Scheune brennt, es geht jetzt erst einmal darum, das angrenzende Wohnhaus zu schützen. Glücklicherweise verstehen die Einsatzkräfte ihren Job, es kommen keine Personen zu Schaden.

Ich bin einstweilen mit den Bewohnern ins Feuerwehrhaus, denn solange die Einsatzkräfte am Werk sind und alles unter Kontrolle halten, brauchen Betroffene Betreuung. Die kommt mit unserer Pfarrerin und dem Roten Kreuz. Inzwischen wurden weitere Wehren, Rettungsdienst und THW alarmiert, die Polizei sperrte die B2. Das Zusammenspiel aller Beteiligten funktioniert, ein Feuerwehrler hat zusammen mit mir die Aufgabe, die Einwohnerdaten der benachbarten Häuser abzugleichen, damit auch niemand übersehen wird. Es geht gut aus, die Bewohner können nach ein paar Stunden zurück ins unbeschädigte Haus.

Alles heute Vormittag so passiert. Ich habe es bei der Einsatzbesprechung schon anklingen lassen: Ich bin Euch, ich bin Ihnen allen sehr dankbar. Durch das planmäßige und gut geübte Zusammenspiel aller konnte Schlimmeres verhindert werden. Auch auf die Unterstützung durch die Bevölkerung konnte ich zählen; viele haben mich angesprochen, ob sie helfen können, andere haben die Rettungskräfte unterstützt.

Nur Eines war schwer zu verstehen: Warum musste ein völlig Unbeteiligter den Brandort betreten, der nur mal schauen wollte, was passiert ist? Warum nur? Reichte ihm RTL nicht mehr aus? Aber es war nur Einer, ich habe ihn deutlich gebeten, die Einsatzstelle wieder zu verlassen.

Bleibt zu hoffen, dass gerade bei den betroffenen Kindern keine seelischen Nöte zurück bleiben. Wir alle haben unser Bestes getan, jeder an seinem Platz. Es ist schön zu wissen, dass es im Ernstfall Menschen gibt, die für andere da sind.

So seh’n Sieger aus

Mit einem 2:1 Erfolg gegen Selb konnte sich unser FC Martinsreuth den ersten Tabellenplatz und damit die Kreismeisterschaft sichern. Martinsreuth spielt damit in der nächsten Saison in der Bezirksliga. Einen herzlichen Glückwunsch. Die vom Bürgermeister spendierten 100 l werden wir nächste Woche zur Meisterschaftsfeier vertilgen… Wir sind stolz auf Euch!

Konradsreuth, Martinsreuth und Reuthlas…

…waren die Stationen meines Wahlkampfauftakts. Wir haben uns lange vorbereitet und haben nun erstmals die Möglichkeit, unsere Ideen für unser Konradsreuth einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Bürgermeisterkandidat Matthias Döhla bei seiner Rede

Wir sind nun also tatsächlich unterwegs, sind vor Ort. In Einzelgesprächen mit unserer Bevölkerung und in großen Bürgergesprächen in den Ortsteilen. Wir sind angetreten, um die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Mit einer großen Umfrage und Diskussionsrunden.

Bürgermeisterkandidat Matthias Döhla in Martinsreuth

Und es ist genau so, wie ich es meinem Team schon im Vorfeld mitgeteilt habe: Genau die Menschen, für die wir Politik machen, werden beteiligt. Und jeder hat die Chance, seine Meinung direkt einfließen zu lassen.

Und, was soll ich sagen? Es macht Spaß. Und alle werden von einer großen Sympathie in der Bevölkerung getragen.

Ein Haus muss auf einem guten Fundament stehen. Die vielfältigen Meinungen und Anregungen sind es, die das Fundament unserer Politik bilden. Lösungen anbieten ist unser Ziel. Wir bauen keine Luftschlösser. Die haben nämlich kein Fundament. Und wir poltern nicht herum. Wir arbeiten.