Mammutsitzung

Allein 16 Tagesordnungspunkte hatte die öffentliche Sitzung gestern Abend. Und es waren wieder ein paar Dauerbrenner dabei: Abwassergebühren, Fremdwasser, Windenergie, Stromtrasse. Wenn man sich überlegt, mit welchen Themen wir uns wieder und wieder beschäftigen müssen… Unsere „Neuen“ haben ihre Feuertaufe bestanden und konnten mit Fachwissen mitdiskutieren.

Aber auch, wenn Sitzungen manchmal mühsam sind: Es lohnt sich. Es lohnt sich, für unsere Bürgerinnen und Bürger das Beste herauszuholen. Manchmal sind es auch nur Kompromisse, aber „jedem Recht getan, ist ein Kunst, die niemand kann“.

Die nächste Sitzung wird sich dann mit der Dorferneuerung in Ahornberg beschäftigen. Besucher sind wie immer willkommen!

Layout

Allen Leserinnen und Lesern nachträglich nochmal alles Gute für 2014! Ich habe mich heute über das neue Layout dieses Blogs gemacht, vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen?

Auch die Bilder unserer Gemeinderatskandidaten sind jetzt online. Hier im Blog und auf Facebook werde ich Sie immer am Laufenden halten.

Ja, iss denn scho widder…

…Wahlkampf?

Nein, aber die Kommunalwahlen am 16. März 2014 werfen ihren Schatten schon voraus. Am kommenden Dienstag, 12. November werden wir die Liste unserer Gemeinderatskandidaten sowie den/die Kandidaten/in für das Amt des/der 1. Bürgermeisters/1. Bürgermeisterin vorstellen.

Ich glaube, dass wir einige Überraschungen präsentieren werden… Bleiben Sie gespannt, zumindest bis Dienstag 🙂

Nach der Bürgerversammlung, die ja ausführlich in der Presse dargestellt wurde, durfte ich mit meiner Familie und einigen Konradsreuthern die Herbstferien genießen.

Was sich seit einigen Jahren bewährt ist die alljährliche Terminabsprache der Vereine. So vermeiden wir Überschneidungen, gerade auch im Hinblick auf unsere 36 Ortsteile. Dass manchmal trotzdem zwei Veranstaltungen an einem Tag stattfinden, lässt sich zwar nicht ganz vermeiden, aber schließlich braucht jeder Verein, jeder Veranstalter die BesucherInnen, um auf seine Kosten zu kommen.

Gerade bin ich in den Vorbereitungen der Gemeinderatssitzung am kommenden Mittwoch, dieses Mal wird’s nicht so lange dauern. Aber Sie sind wie immer herzlich eingeladen!

Das war’s

Das war also 2012. Am Ende eines Jahres schaut man zurück, betrachtet sein Werk. Spricht darüber, was gut war und wo noch Luft nach oben ist.

Nein, das will ich heute nicht tun. Ich möchte mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser des Blogs heute nach vorne blicken: 2013 wird ein Jahr der Entscheidungen. Es stehen zahlreiche Wahlen an: Landtags- und Bezirkstagswahl sowie die Wahl zum Deutschen Bundestag. Neulich habe ich in der Zeitung gelesen, dass ein Bürger, der mit einer Entscheidung der Politik nicht einverstanden war, nun nicht mehr zur Wahl gehen möchte.

Falsch!

Genau das zeichnet unsere Demokratie aus, dass man auswählen kann. Wenn einem eine Entscheidung nicht gefällt oder als korrekturbedürftig vorkommt, hat man die Möglichkeit, einem politischen Mitbewerber die Chance zu geben. Und das mit nur einem Kreuz. Wenn man diese Möglichkeit verstreichen lässt, wird sich nichts ändern.

Ja, es gibt auch bei uns, in unserer „kleinen“ Lokalpolitik Entscheidungen, die nicht jedem gefallen. Aber es ist unsere Aufgabe, die Möglichkeiten abzuwägen und dann die Entscheidungen zu treffen, die für die Allgemeinheit richtig sind. Da muss das Wohl eines Einzelnen oft zurück stehen. Aber keine Entscheidung ist unumstößlich. Gerade die neuen Medien wie Facebook und auch dieser Blog lassen jeden teilhaben; wenn etwas Ihrer Meinung nach falsch war, melden Sie sich!

Aber ich wollte ja nach vorne sehen: Im Januar werden wir uns erneut mit der Windenergie beschäftigen müssen. Der Gemeinderat wird von mir die neuesten Informationen bekommen, sofern sie noch nicht in der Zeitung standen. Auch hier werden Entscheidungen gefällt; durch das Verwirrspiel um den Regionalplan sind viele Bürger und Verantwortliche verunsichert. Kommen Sie, die Sitzungen sind öffentlich!

Wir werden in 2013 hoffentlich endlich die Zuschüsse für unseren Mehrgenerationenspielplatz bekommen, damit diese jahrelange Baustelle (es ist ja noch nicht mal eine) abgeschlossen werden kann. Denn wenn die Kinder mal fünfzehn Jahre alt sind, wird es ein Seniorenspielplatz.

Straßen und Wege werden saniert; ich habe für 2013 schon ein besonderes Schmankerl im Blick, lassen Sie sich überraschen.

Das alles und noch viel mehr wird sich aber nur realisieren lassen, wenn wir gesund bleiben. So wünsche ich Ihnen und Ihren Familien einen guten Rutsch und vor allem Gesundheit für das kommende Jahr 2013!

Bleiben Sie interessiert!

Ihr
Matthias Döhla

P.S.: Meine Neujahrswünsche heute (31. Dez. 2012) um 16.15 Uhr bei extra-Radio 88,0

Herbst

Seit Juli nicht mehr gebloggt, Facebook nur sporadisch genutzt… Was ist denn los? Die umfangreichen Aufgaben haben die Internet-Aktivitäten beeinflusst, kein Zweifel. Dabei sind zwei Drittel meiner Amtszeit bereits vorbei, manchmal werde ich schon gefragt, wann denn die nächsten Wahlen sind.

Ehrlich gesagt habe ich mich mit dem Thema Wahlen noch nicht wirklich beschäftigt. Bis März 2014 sind noch viele weitere Baustellen, oberirdisch, unterirdisch, aber auch verwaltungstechnisch zu erledigen. Mein Team und ich sind fleißig. Müssen manchmal auch Kritik einstecken. Aber die Rückmeldungen von Ihnen sind uns Ansporn, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu machen.

Zusammen mit dem Gemeinderat wollen und werden wir die Schulden der Gemeinde Konradsreuth weiter zurück fahren. Es ist uns wichtig, unseren Nachfolgern keine Schuldenberge zu hinterlassen.

Und zusammen erhalten und gestalten wir Konradsreuth als unternehmens- und familienfreundliche Gemeinde mitten im Landkreis Hof.

Landesparteitag

Logo BayernSPDNun hab‘ ich ihn also hinter mir, meinen ersten Parteitag. Ganz schön anstrengend. Erfreulich, dass Florian Pronold mit 85% wieder gewählt wurde. Sein Vorschlag, dass Vermögende selbst entscheiden können, wohin die geforderte Vermögenssteuer fließt, fand aber keine Mehrheit.
Steuern sind kein freiwilliges Zubrot, sondern sind Pflichtleistungen, deren Verwendung demokratisch gewählte Gremien entscheiden sollen.
Auf jeden Fall war es für mich als Neuling interessant, wenn ich solche Veranstaltungen auch straffer organisieren würde. Ich lade deswegen gerne zu unseren Gemeinderatssitzungen ein, da geht’s recht flott, und das, obwohl Diskussionen ausdrücklich erwünscht sind…

FFB

Eine Woche Fortbildung in Fürstenfeldbruck für Bürgermeister und Gemeinderäte habe ich nun hinter mir. Mit frischem Tatendrang geht es wieder weiter.

Gerade die Zeit nach den einzelnen Seminarpunkten ist für mich immer wichtig, um mit anderen Kollegen ins Gespräch zu kommen. Schließlich ähneln sich Probleme. Wir haben auch über Krisenmanagement gesprochen und wie man sich richtig verhält. Na, da wollen wir mal hoffen, dass wir nie in eine solche Situation geraten.

Und was ich sehr schätze, wenn auch Gemeinderäte, die ja ehrenamtlich tätig sind, diese Chance nutzen und sich weiterbilden. Klar, nicht jeder kann Urlaub nehmen; aber gelohnt hat es sich.