Ein Jahr

Als ich ein Kind war, haben meine Eltern immer davon gesprochen, „dass die Zeit so schnell vergeht“. Das war für mich unvorstellbar. Zeit? Die vergeht doch immer gleich schnell? Und das dauert ewig, bis Weihnachten ist…

Heute höre ich mich zu meinen Kindern sagen: Die Zeit vergeht so schnell… Am Ende eines Jahres schaut man zurück. Was haben wir erreicht? Wo gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten? Politisch gesehen bin ich zufrieden, wir haben in Konradsreuth mit all seinen 36 Ortsteilen viel erreicht. Es ist viel aufgearbeitet worden, die „Leichen im Keller“ werden weniger (wer hat die da eigentlich hingelegt?!). Privat sind wir von schlimmen Schicksalsschlägen verschont geblieben, dafür bin ich dankbar.

Für 2012 habe ich mir zusammen mit meinem  Team schon konkrete Gedanken gemacht: Die Seniorenpolitik wird mehr in den Vordergrund rücken; am 11. Januar gibt es das erste Arbeitstreffen „60 plus“. Mit den Jugendlichen haben wir mit dieser Art von direkter Zusammenarbeit beste Erfahrungen gemacht, ich bin da voller Zuversicht. 2012 wird aber auch ein Jahr schwieriger Entscheidungen. Aber vor Entscheidungen haben wir uns noch nie gedrückt, auch nicht, wenn es manchmal einiger Erklärungen bedarf, warum so oder so entschieden werden musste.

Ich wünsche Ihnen und Euch, liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs ein glückliches und gesundes 2012. Den Menschen, denen nicht zum Feiern ist, Zuversicht und Hoffnung. Ich freue mich, dass Sie mich auf meinem Weg begleiten!

Skatepark

Skatepark KonradsreuthNun ist er fertig, unser Skatepark. Durch die tatkräftige Mithilfe unserer Jugendlichen konnte das Projekt nun vollendet werden. Einweihung ist dann zwar erst im Oktober, aber bis dahin ist alles begrünt und der Sommer ist gerettet!

Wir haben unter Beweis gestellt, was mit guter Jugendarbeit auf die Beine zu stellen ist. Jetzt noch zwei Bänke und einen Abfallbehälter, dann kann’s losgehen!

Die Skater haben sich schon einen Namen gegeben: KSB. Kannerschreither Skaterboys. Nehmt Ihr auch Mädels auf?

Weitere Amtszeit

Das sind halt Wahlergebnisse. 100% bei der Wiederwahl zum 1. Vorsitzenden des Kreisjugendrings Hof. Ein deutlicher Vertrauensbeweis und ein Anzeichen dafür, dass mein Team und ich in den letzten zwei Jahren für die Kinder und Jugendlichen im Landkreis Hof gut gearbeitet haben.

Es ist uns Auftrag, auch in den kommenden Jahren die Herausforderungen anzunehmen. Und das sind viele: Kinder und Jugendliche sind immer mehr in den Schulen eingebunden, zum Teil bis abends. Sich danach noch in einem Verein zu engagieren, wird zusehends schwieriger. Oder man denke an die Hauptschulreform, die sicher auch Auswirkungen auf die Jugendarbeit haben wird. Schließlich wird uns die Betreuung von Kindern und Jugendlichen während Ferien-, Abend- und Wochenendzeiten beschäftigen.

Wir arbeiten daran. Glückwunsch auch an alle neuen Mitstreiter zur Wahl und schon heute einen Dank, dass Ihr Euch zur Verfügung gestellt habt.

Weltkindertag

Und noch eine gelungene Veranstaltung: Die zentrale Veranstaltung des Landkreises Hof zum Weltkindertag.

In meiner Begrüßung bin ich darauf eingegangen: Wir sollen darauf achten, dass Kinder nicht nur Pflichten haben, dass Kinder auch Freiräume brauchen. Und einen Platz, an dem sie sich entfalten können. Wir haben diesen Platz gestern gestaltet. Mit 180 Helfern haben wir einen tollen Nachmittag gesehen. Die Jugendarbeit in ihrer ganzen Bandbreite hat sich vorgestellt.

Helfen Sie mit, dass aus einem Weltkindertag 365 Kindertage im Jahr werden!

Alle Achtung: Kinder!

Für die Jugend

Eine gelungene Veranstaltung. Die Podiumsdiskussion der hochfränkischen Jugendringe mit den Wahlkreiskandidaten zur Bundestagswahl. Wobei weniger Podium, sondern mehr Diskussion im Vordergrund stand. Fast alle Kandidaten waren gut vorbereitet, diskutierten auf hohem Niveau mit der Zuhörerschaft, die meist aus der Jugendarbeit kam und die anstehenden Probleme ansprach.

Ob es um die Ganztagesschule und die damit verbundene Sorge ging, als Verein keine Angebote mehr machen zu können oder um das kritische Hinterfragen der Chancen unserer Region, es war interessant und spannend.

Ein herzliches Dankeschön den fünf Kandidaten Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU), Petra Ernstberger (SPD), Stefan Quehl (FDP), Elisabeth Scharfenberg (GRÜNE) und Klaus Bruno Engelhardt (DIE LINKE). Aber auch an Franz Stopfer, Geschäftsführer des Bezirksjugendrings Oberfranken, der die Diskussion souverän leitete. Mein Team, das die Vorbereitung trotz der widrigen Umstände prima auf die Reihe gebracht hat: DANKE!