Veränderungen

Viele Menschen fürchten sich vor Veränderungen. Da gibt es ja das Sprichwort „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Oder auch: „Das haben wir ja noch nie so gemacht.“

Dabei besteht das Leben aus Veränderungen und gerade das macht das Leben ja auch interessant und spannend. Stellen Sie sich vor, Sie hätten nie Ihre/n Partner/in kennen gelernt. Oder Ihre/n beste/n Freund/in. Was wäre das Leben ohne diese Veränderung? Sich auf andere einzustellen bedeutet natürlich sich aus seinem Wohlfühlbereich aufzumachen, aber es lohnt sich. Versprochen!

Am Samstag haben sich wieder zwei Menschen auf die wohl größte Veränderung eingelassen, sie haben geheiratet, ich durfte die Trauung durchführen. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Hochzeit!

Auch die Gemeinde verändert sich stetig. Wir führen ab Herbst eine neue Software ein, die es unseren Kunden erlaubt über Internet die Wasserzählerstände einzugeben. Was bei Stromversorgern z.B. schon lange gang und gäbe ist wird nun als Service eingeführt. Aber nachdem wir keine Rechnungen sondern Bescheide erstellen sind die rechtlichen Anforderungen wesentlich höher und Fehler sollen vermieden werden…

Der gemeindliche Haushalt soll kommenden Mittwoch verabschiedet werden, gestern hatten wir dazu eine Besprechung im Landratsamt, unserer Rechtsaufsichtsbehörde. Den Ausgleich zwischen notwendigen und gewollten Investitionen und Verschuldung zu finden ist dabei gar nicht so einfach. Aber mit einem erfahrenen Kämmerer, das ist der Mann, der für die Finanzen zuständig ist, klappt das. Danke Dir Roland!

Und in einer Stunde stellen unsere Gemeindearbeiterin Viky Horn und ich unser Ferienprogramm für die Pfingstferien in der Schule vor.

Und trotzdem bleiben wir bei aller Veränderung doch die Gleichen. Einen schönen Donnerstag!

Energiewende

Ansicht Feuerwehrgerätehaus KonradsreuthHeute Morgen um 4.30 Uhr mussten unsere Feuerwehrler raus. Zum ersten Mal kann das neue Gerätehaus im Echtbetrieb genutzt werden. Wir haben die ganze Zeit nur über den Bau gesprochen, jetzt geht’s um mehr. Euch allen unfallfreie Einsätze!

Ganz anderes Thema: Energiewende.
Ich entnehme der Tagespresse, dass Milliarden für die Energiewende von Schwarz-Gelb zur Verfügung gestellt werden. Wo das Geld herkommen soll, sei aber noch nicht klar. Wir haben vor drei Wochen unseren Haushalt verabschiedet. Wir werden da mit ganz anderen Maßstäben gemessen. Selbst wenn wir eine Energiewende wollten, wir bekämen sie nie finanziert, da rechtsaufsichtlich nicht genehmigt. Wer beaufsichtigt eigentlich den Bund? Wir hätten hier zum Beispiel eine Bundesstraße. Die kostet keine Milliarden, braucht aber jetzt eine Sanierung.
Alle Macht geht vom Volke aus. Hoffentlich erinnert sich das Volk daran, wenn es mal wieder gefragt wird.

Eine Sitzung jagt die andere

Auch in Konradsreuth tut sich einiges: Diese Woche ist Bauauschuss-Sitzung, nächste Woche Gemeinderat, dann noch zwei Bürgerversammlungen. Mir ist klar, dass dieses Programm für die Gemeinderäte, aber auch für die Verwaltung nicht ganz einfach zu stemmen ist.

Aber wir haben so viel vor in unserer Gemeinde, da müssen jetzt Entscheidungen her. Die wichtigste Sitzung haben wir jedoch noch vor uns: Die Beratung des Haushalts. Da müssen Prioritäten gesetzt werden. Alles wird sich nicht realisieren lassen, zumindest nicht sofort. Die Schule, das Feuerwehr-Gerätehaus, Straßenbau, Sanierungen, usw.. Die Liste ist unerschöpflich.

Aber wir sind dran. Alle Kräfte in Konradsreuth und seinen Ortsteilen werden gebündelt und dann geht’s voran. Manchmal muss auch Geld verbuddelt werden. Denn die Kanalsysteme stammen aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Es wird nicht leicht, jeder einzelne wird seinen Beitrag leisten müssen. Aber nichts zu tun ist definitiv keine Lösung.

Auf den Bürgerversammlungen am 27. Nov. in Ahornberg und am 28. Nov. in Konradsreuth werde ich viele Dinge erläutern. Ich freue mich heute schon darauf!