Als ich 2007 den Bürgermeister Blog hier begonnen habe, war das etwas Neues. Bundesweites Aufsehen hat dieser Blog erregt. Nach nunmehr zwölf Jahren ist es wieder Zeit für etwas Neues:
Mit ein wenig Stolz habe ich die „Folge 00“ produziert, die ab sofort abrufbar ist. Mit aktuellen Informationen aus Konradsreuth können Sie nun einmal pro Woche meiner Stimme lauschen. „Auch das noch“, höre ich den einen oder die andere sagen. Keine Sorge. Der Podcast muss explizit aufgerufen werden, ich werde nicht mit Lautsprecherwagen durch Konradsreuth fahren.
Und nun: Einfach mal reinhören. Und bitte Rückmeldung geben. Für Kritik, Anregungen, aber vor allem auch Themen, die Ihnen auf den Nägeln brennen, bin ich sehr dankbar.
Die Reuthlaser Landjugend am Arbeiten am Ahornberg. Toll, was die Jungs und Mädels dort oben leisten. Vielen Dank schon im Voraus! Große Eröffnung morgen, Sonntag, 2.Juni um 14:00 Uhr. Herzliche Einladung an die Bevölkerung!
Es ist soweit: Heute werden die Container als Ausweichquartier unserer Grundschule geliefert. Mit schwerem Gerät werden die Bauteile von den Tiefladern abgeladen und auf die vorbereiteten Fundamente gestellt.
Nach den Osterferien soll der Unterricht in den Containern stattfinden.
Nein, nichts liegt mir ferner Christian Wagner als Besen zu betiteln. Aber es hat funktioniert, Sie lesen den Post ;-).
v.l.n.r.: Matthias Döhla, Horst Börder, Siegfried Schörner, Christian Wagner, Klaus Adelt
Die Jahreshauptversammlung der SPD Konradsreuth hat bei den Wahlen einen neuen Vorsitzenden gewählt. Horst Börder, der bisherige Chef, fungiert als sein Stellvertreter.
Siegfried Schörner ist schon 50 Jahre Parteimitglied, Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Klaus Adelt gratulierte. Und ich selbst bin nun auch schon zehn Jahre dabei.
Gestern Abend trafen sich oberfränkische (Ober-)Bürgermeister*innen in Bamberg auf Einladung von OB Andreas Starke, um ein gemeinsames Vorgehen zwischen Landtagsfraktion und Kommunalpolitik abzusprechen. Aus dem Landkreis Hof waren Kitty Weiß und Stefan Pöhlmann (3. und 1. Bürgermeister*in Helmbrechts), Thomas Knauer (Döhlau) und ich selbst als Vertreter der Gemeinde Konradsreuth dabei.
Natascha Kohnen, die Vorsitzende der BayernSPD war gekommen, unser Landtagsabgeordneter Klaus Adelt, Sprecher für die kommunale Daseinsvorsorge war natürlich auch vor Ort. Wir haben beschlossen, die Zusammenarbeit zu intensivieren, um weiterhin das Beste für die uns anvertrauten Menschen herauszuholen.
Politik, egal ob auf Landes- oder kommunaler Ebene, erfordert ein gutes Miteinander!
Am Samstag war unsere Bundesjustizministerin Katarina Barley auf Einladung des Kreisverbandes der SPD in Bad Steben.
Vor vollem Haus sprach sie über Europa und die Chancen, die wir nicht leichtfertig verspielen dürfen. Am Rande der Tagung hatte ich die Möglichkeit mit ihr einige Dinge zu besprechen.
Fazit: Man kann Politik auch unaufgeregt machen, aber trotzdem harte Fakten liefern. So würde ich mir das häufiger wünschen.
(…)Hauptredner am Abend war der Konradsreuther Bürgermeister Matthias Döhla, den Leitl zuvor als „die Stimmungskanone aus dem Landkreis“ ankündigte. Seinem Ruf wurde er mehr als gerecht. In einem leidenschaftlichen Husarenritt durch die Kommunal-, Bundes- und Europapolitik macht der SPD-Politiker in einem flammenden Plädoyer deutlich, dass die Sozialdemokratie nach wie vor gebraucht werde. Den SPD-Mitgliedern verlangte er mehr Selbstbewusstsein ab. „Wenn wir nicht an uns selbst glauben, warum sollten das dann die Wähler tun?“ Mit Grundrente und Bürgergeld habe die SPD ein glaubhaftes, durchdachtes Sozialstaatskonzept aufgestellt, hinter dem 75 Prozent der Bundesbürger stünden, befand Döhla. „Ob Parität bei den Krankenkassenzusatzbeiträgen, Mindestlohn, Milliardeninvestitionen in Kitas mit dem Gute-Kita-Gesetz oder die Einführung der Familienteilzeit. Das sind Projekte der SPD. Wir gehen die Probleme der Menschen an und bieten echte Lösungen an.“ Die AfD sei dagegen keine Alternative: „Wettert gegen korrupte Altparteien und hat eine Parteispendenaffäre am Hals, will die EU abschaffen, sich aber gleichzeitig ins Europaparlament wählen lassen.“
Mehr Selbstbewusstsein
forderte Döhla aber nicht nur von den Genossen, sondern den Hofer im
Allgemeinen. „Wir müssen uns nicht schämen, von hier zu kommen. Wir
müssen für unsere Heimat werben“. Nach dem Motto: „Ich kumm aus Huuf, do
is drei Monat Winter und nein Monat kold“, wird das nichts werden!
Klar müsse vieles auch
hier besser werden. Gerade im Bereich ÖPNV. Als Konradsreuther
Bürgermeister und Familienvater ärgere er sich, dass er mit dem
Anruf-Sammel-Taxi zwar von Ahornberg nach Münchberg komme, es aber kein
vergleichbares Angebot von Konradsreuth nach Hof gebe. „Ich würde
liebend gerne meine Töchter mit dem Bus nach Hof ins Kino schicken, aber
ich will sie nicht abends auf eine Mitfahrbank setzen, um dann darauf
zu hoffen, dass sie nicht nur mitgenommen, sondern auch wieder
zurückgebracht werden.“ Wenn man nur will und auch mal neu und quer
denkt, bekomme man einen guten ÖPNV hin, meint Döhla und verweist auf
das Modellprojekt Landbus, das maßgeblich auf die SPD-Kreistagsfraktion
zurückgeht, die so lange das Thema Mobilität auf die Tagesordnung
gesetzt hat, bis der Kreistag schließlich einen entsprechenden
Arbeitskreis eingerichtet hat, erklärt Döhla.
Für den
Kommunalpolitiker ein weiteres Beispiel dafür, dass sich die SPD nicht
zu verstecken braucht. „Wir wissen wo der Schuh drückt, wie haben
Inhalte und Lösungen parat und deshalb bin ich mir sicher, dass du das
schaffst Eva!“