Der zweite Monat

So. Der Mai ist Geschichte. Die vielen neuen Eindrücke, die unglaublich abwechslungsreiche Arbeit, aber auch unglaublich angenehme Gespräche und ein kleines bisserl Erleichterung liegen hinter mir.

Erleichterung deshalb, weil ich definitiv nicht wissen konnte, was auf mich zukommt. Ich habe es gemeistert. Es ist ein großes Glück, dass die Verwaltungsarbeit für mich kein Neuland ist. Hier gibt es deswegen keinerlei Reibungsverluste; die Verwaltung funktioniert.

Der Juni wird geprägt sein von Gesprächen. Ich beginne mit Antrittsbesuchen, versuche den Menschen den Bürgermeister und seine Aufgaben näher zu bringen. Es kann nicht jedermanns Willen erfüllt werden, das muss klar sein. Unsere Aufgabe (und meine Aufgabe im besonderen) ist es, für das Gemeinwohl zu sorgen, d.h. eine Abwägung zu treffen, damit letztlich alle mit den Entscheidungen leben können.

Ich wurde letztens schon öfter gefragt, ob ich mich schon eingelebt habe. Dafür war keine Zeit. Es ist heftig, aber es ist wunderschön. Mir macht die Arbeit sehr große Freude. Aber ohne die vielen vielen Menschen, die mich dabei unterstützen, würde es niemals funktionieren. Ich verlange meinen Mitarbeitern momentan ziemlich viel ab; habe aber neulich ein großes Kompliment bekommen: „Herr Bürgermeister, mit Ihnen macht es richtig viel Spaß“. Na, da wollen wir hoffen, dass es so bleibt! Bis bald!

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