Nominierungstag

Gut. Nun ist er also da, der 24. Oktober. Eigentlich war ja der Freitag für die Nominierung vorgesehen, aber Thomas konnte da nicht, ist Tischtennis-mäßig unterwegs.

Die Aufregung steigt, das gebe ich schon zu. Ich bin zwar bisher schon als Bürgermeister-Kandidat aufgetreten, aber offiziell war da noch nix. Und da ich nicht unbedingt die SPD-Parteimeinung vertrete, könnte das doch knapp werden heute abend.

Ich habe mich entschlossen, meine Rede ganz anders beginnen zu lassen. Es wird niemand mehr begrüßt. Warum? Ganz einfach: Es wird sowieso jemand vergessen. Und auch, wenn ich darauf hinweise, dass niemand sauer sein soll, wenn ich ihn vergesse. Er ist natürlich sauer. Wie komme ich dazu, gerade ihn zu vergessen? Also, weg mit der Begrüßung. Mal sehen. Ich werde von meiner Mutter erzählen. Welche Kraft sie hatte. Schon komisch. Was würde sie wohl zu dem ganzen sagen?

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