Artikel-Schlagworte: „Ahornberg“

Steinzeit?

Dienstag, 23. April 2013

Ich glaube, es hakt?

Die Telekom will “Vielsurfer” aussperren? Sind z.B. Architekturbüros, die große Pläne verschicken müssen, Vielsurfer? Schreibt die Süddeutsche: http://www.sueddeutsche.de/digital/volumengrenze-fuer-dsl-tarife-telekom-bremst-viel-surfer-aus-1.1655805

Momentan kämpfen 2.056 Gemeinden in Bayern mit der neuen Breitbandförderrichtlinie, um endlich schnelles Internet für Firmen und Privatleute auch in kleineren Ortsteilen zu realisieren. Dabei sind 500.000 Euro Zuschuss möglich, ein Eigenanteil von 100.000 Euro verbleibt. Und mit diesen 600 T€ sollen wir dann 384 Kbit/s bekommen?

Ich glaube, es hakt.

Schock in der Morgenstunde

Samstag, 22. Oktober 2011

Es ging alles ganz plötzlich: Alarm für die Feuerwehren in Konradsreuth, Ahornberg und Münchberg. In Konradsreuth brennt’s. Alle Einsatzkräfte sind innerhalb weniger Minuten vor Ort. Eine Scheune brennt, es geht jetzt erst einmal darum, das angrenzende Wohnhaus zu schützen. Glücklicherweise verstehen die Einsatzkräfte ihren Job, es kommen keine Personen zu Schaden.

Ich bin einstweilen mit den Bewohnern ins Feuerwehrhaus, denn solange die Einsatzkräfte am Werk sind und alles unter Kontrolle halten, brauchen Betroffene Betreuung. Die kommt mit unserer Pfarrerin und dem Roten Kreuz. Inzwischen wurden weitere Wehren, Rettungsdienst und THW alarmiert, die Polizei sperrte die B2. Das Zusammenspiel aller Beteiligten funktioniert, ein Feuerwehrler hat zusammen mit mir die Aufgabe, die Einwohnerdaten der benachbarten Häuser abzugleichen, damit auch niemand übersehen wird. Es geht gut aus, die Bewohner können nach ein paar Stunden zurück ins unbeschädigte Haus.

Alles heute Vormittag so passiert. Ich habe es bei der Einsatzbesprechung schon anklingen lassen: Ich bin Euch, ich bin Ihnen allen sehr dankbar. Durch das planmäßige und gut geübte Zusammenspiel aller konnte Schlimmeres verhindert werden. Auch auf die Unterstützung durch die Bevölkerung konnte ich zählen; viele haben mich angesprochen, ob sie helfen können, andere haben die Rettungskräfte unterstützt.

Nur Eines war schwer zu verstehen: Warum musste ein völlig Unbeteiligter den Brandort betreten, der nur mal schauen wollte, was passiert ist? Warum nur? Reichte ihm RTL nicht mehr aus? Aber es war nur Einer, ich habe ihn deutlich gebeten, die Einsatzstelle wieder zu verlassen.

Bleibt zu hoffen, dass gerade bei den betroffenen Kindern keine seelischen Nöte zurück bleiben. Wir alle haben unser Bestes getan, jeder an seinem Platz. Es ist schön zu wissen, dass es im Ernstfall Menschen gibt, die für andere da sind.

Pfingstfreizeit

Montag, 27. Juni 2011

Das war toll. Wir haben als Gemeinde zwei Freizeiten während der Pfingstferien angeboten. In Zusammenarbeit mit Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik in Ahornberg konnten wir für 40 Kinder ein abwechslungsreiches und interessantes Programm anbieten. Das Motto der ersten Woche war “Wasser”, das der zweiten “Indianer”. Alle, mit denen ich gesprochen habe, waren voll des Lobes. Wir haben eine echte Lücke geschlossen. Danke an die Betreuer, danke an die Eltern, die uns ihre Kinder anvertraut haben. Es wird eine Fortsetzung geben. In den Sommerferien bietet der Landkreis sein Ferienprogramm an…

Insolvenz

Samstag, 21. Mai 2011

Ja, es gibt definitv bessere Nachrichten. Die Ahornberger Brauerei, ein Familienbetrieb mit Jahrhunderte alter Tradition, musste vergangenen Dienstag Insolvenz anmelden. Nun entbrennt ein Streit darüber, wer denn Schuld sei. Diese Diskussion kommt zu spät. Wir müssen nun – wieder einmal – alle verfügbaren Kräfte bündeln, um die “Obercher” doch noch zu retten.
Ich war neulich in der Fränkischen Schweiz unterwegs, dort haben kleine und kleinste Brauereien überlebt. In Münchberg, wo ich geboren bin, gab es früher, wenn ich mich recht erinnere, vier Brauereien; keine ist übrig geblieben.
Es ist einfach sehr sehr schade, dass diese “Geiz ist geil”-Mentalität auch auf den Bierkonsum über gegangen ist. Wobei “Geiz ist geil” für manche lebensnotwendig ist – überlebensnotwendig, da das monatliche Einkommen trotz 40 Stunden Arbeit einfach nicht für Premiumbiere reicht. Auch darüber sollte man an einem solchen Tag nachdenken. Mindestlohn.

Absprachen

Sonntag, 8. November 2009

Einmal jährlich treffen sich alle Konradsreuther Vereine zur Terminabsprache. Damit’s keine Überschneidungen gibt. Schließlich möchte ja jeder Verein möglichst viele Besucher begrüßen. Leider haben dieses Mal einige gefehlt. Ich meine damit nicht diejenigen, die schon vorab ihre Termine an uns weiter gegeben haben, nein, es sind die gemeint, die einfach gar nicht kommen und dann auf Anruf ihre Daten durchgeben, damit sich alle anderen nach ihnen richten sollen.

Freunde, so geht das nicht. Wir müssen in unserer Gemeinschaft zusammenarbeiten, sonst wird das nichts. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die deutsche Einheit schon wesentlich weiter fortgeschritten ist, als die Einheit unserer Ortsteile. Schade. Aber wir bemühen uns weiter. Wenn es allerdings eine weitere Veranstaltung an unserem Wiesenfest-Samstag gibt (wie es mir mitgeteilt wurde), dann gute Nacht Einheit.

Polizeibericht

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Da hatte ich mich zu früh gefreut. Heute steht im Polizeibericht, dass es in Ahornberg Ausschreitungen gegeben hat. Schade, wenn ein einziger Unvernünftiger eine ganze Veranstaltung, ein ganzes Dorf in Verruf bringt. Ich hatte viele Gespräche in den letzten Tagen, gegen Feiern hat niemand etwas. Ganz im Gegenteil. Aber wenn es dann so endet, dass Sachbeschädigungen zu vermelden sind, dann muss man zukünftig andere Schritte überlegen.

In einem anderen Artikel wurde geschrieben, dass die Burschen der “Kerwaziech” ihre Einnahmen gespendet haben. Eine schöne Geste. Zur Nachahmung empfohlen.

Ahornberger Kerwa

Dienstag, 27. Oktober 2009

So… Die Ahornberger Kerwa ist auch Geschichte für dieses Jahr. Wir waren gestern mittag mit unseren Gemeindearbeitern in Wölbersbach. Zum Glück haben wir nicht noch mehr Kirchengemeinden, ansonsten würde ich gegen Ende Oktober aus allen Nähten platzen.

Da fällt mir ein, dass ich zum 1. Mai zum Waldsteinlauf antreten soll. Na, das wird ein Spaß. Statt Wegebegrenzungen werde ich mal ein Sauerstoffzelt ordern. Der eine oder andere Orthopäde als Streckenposten wäre vielleicht auch nicht verkehrt.

Gerade eben war ein sehr aufgebrachter Bürger bei mir und hat sich – na sagen wir mal gewundert, wie mit Privateigentum umgegangen wird. Da findet gerade eine Straßenbaumaßnahme statt und sein Grundstück ist betroffen. Und man fragt ihn nicht, dass man seine Bäume absägt und sein Grundstück als Parkplatz benutzt. Seltsames Verhalten, was manche Behörden an den Tag legen. So geht’s definitv nicht. Ich werde die zuständige Behörde mal anrufen. Wollen wir hoffen, dass ich dem Bürger weiterhelfen kann.

Ist ja schließlich meine Aufgabe.

Versprechen gehalten!

Mittwoch, 19. März 2008

Letzten Dienstag waren wir beim Stammtisch in Ahornberg. Dort haben Stefan Pöhlmann, neuer Bürgermeister der Stadt Helmbrechts und ich das Versprechen gegeben, im Erfolgsfall diesen Dienstag (also gestern) wieder zu kommen.

Wir hoffen, es hat Euch so gut gefallen wie uns; es war einfach ein kleines Dankeschön für das erhaltene Vertrauen.

Der Wahlausschuss hat gestern getagt; das Ergebnis wurde bestätigt. Schön langsam fange ich an, es zu realisieren: Unser Team hat es geschafft. Wir haben aber keinen Grund, übermütig zu werden, denn recht viel knapper kann ein Ergebnis nicht ausfallen.

Es muss unsere Aufgabe sein, auch die Menschen zu überzeugen, die uns jetzt das Vertrauen noch nicht ausgesprochen haben. Wir wollen und werden für alle da sein.

Neue Wege. Neue Kraft.

In die Verlängerung

Montag, 3. März 2008

Meine Güte, war das aufregend! Wir saßen ab 18.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Kurz nach viertel sieben sind dann die ersten Ergebnisse eingetrudelt… Die größte Überraschung war das Ahornberger Ergebnis.

Zwei Stimmbezirke gingen an mich, das hat mich sehr gefreut.

Aber: Keiner hat über 50% bekommen. Das aber muss man in Bayern, um Bürgermeister zu werden. Also: Stichwahl am 16. März.

Mit meinen knapp 40% habe ich einen guten Grundstock und beste Voraussetzungen. Ich bin hochmotiviert, wir müssen jetzt aber die Bürger davon überzeugen, dass es sehr wichtig ist, am Sonntag in zwei Wochen nochmal zur Wahl zu gehen.

Ein herzliches DANKESCHÖN an alle, die mir ihre Stimme gegeben haben!

Eine Woche

Samstag, 23. Februar 2008

Mit zwei hervorragend besuchten Bürgergesprächen in Wölbersbach und Ahornberg sowie mit unserem Infostand “Sekt oder Selters” heute vormittag in Ahornberg nähert sich der Wahlkampf seinem Ende.

Langsam steigt die Spannung bei mir an. Ich kann es kaum mehr erwarten. Auf der Homepage der Gemeinde Konradsreuth kann jeder die Wahlergebnisse live verfolgen. Es wird sicherlich spannend. Es geht um viel, es geht um die Zukunft unserer Gemeinde.

Viele Gespräche habe ich geführt, viele Fragen beantwortet, die Fragebogenaktion war ein voller Erfolg. Die Menschen wollen beteiligt werden, wollen gefragt werden. Und wir haben ein riesiges Potential an Ideen gesammelt. Unsere Lokalzeitung hat mich nach meinem ersten Projekt gefragt, das ich nach meiner Wahl anpacke. Meine Antwort: Es geht nicht darum, was ich als wichtig ansehe, sondern um das, was die Bürger als ihr wichtigstes Anliegen sehen.

Am Mittwoch sind wir als Abschluss unserer Tour durch alle Ortsteile nochmal in Konradsreuth beim Theo (Gasthaus Puchta). Herzliche Einladung an alle, die bisher noch nicht dabei sein konnten: Es lohnt sich. Versprochen.