Das war toll. Wir haben als Gemeinde zwei Freizeiten während der Pfingstferien angeboten. In Zusammenarbeit mit Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik in Ahornberg konnten wir für 40 Kinder ein abwechslungsreiches und interessantes Programm anbieten. Das Motto der ersten Woche war “Wasser”, das der zweiten “Indianer”. Alle, mit denen ich gesprochen habe, waren voll des Lobes. Wir haben eine echte Lücke geschlossen. Danke an die Betreuer, danke an die Eltern, die uns ihre Kinder anvertraut haben. Es wird eine Fortsetzung geben. In den Sommerferien bietet der Landkreis sein Ferienprogramm an…
Pfingstfreizeit
27. Juni 2011Insolvenz
21. Mai 2011Ja, es gibt definitv bessere Nachrichten. Die Ahornberger Brauerei, ein Familienbetrieb mit Jahrhunderte alter Tradition, musste vergangenen Dienstag Insolvenz anmelden. Nun entbrennt ein Streit darüber, wer denn Schuld sei. Diese Diskussion kommt zu spät. Wir müssen nun – wieder einmal – alle verfügbaren Kräfte bündeln, um die “Obercher” doch noch zu retten.
Ich war neulich in der Fränkischen Schweiz unterwegs, dort haben kleine und kleinste Brauereien überlebt. In Münchberg, wo ich geboren bin, gab es früher, wenn ich mich recht erinnere, vier Brauereien; keine ist übrig geblieben.
Es ist einfach sehr sehr schade, dass diese “Geiz ist geil”-Mentalität auch auf den Bierkonsum über gegangen ist. Wobei “Geiz ist geil” für manche lebensnotwendig ist – überlebensnotwendig, da das monatliche Einkommen trotz 40 Stunden Arbeit einfach nicht für Premiumbiere reicht. Auch darüber sollte man an einem solchen Tag nachdenken. Mindestlohn.
Leserbrief
9. Mai 2011Normalerweise bin ich kein Leserbrief-Schreiber, aber der Artikel im SPIEGEL 17/2011 über das Sterben unserer Region hat mich so beschäftigt, dass ich gar nicht anders konnte, als ein Bekenntnis für uns abzulegen. Und was sehen meine erstaunten Augen? Der Leserbrief ist im aktuellen SPIEGEL 19/2011 abgedruckt. Schön.
So, nun bin ich also wieder in facebook. Inzwischen hat es die Firma geschafft, die Privatsphäre der Nutzer mehr zu schützen. Es ist schon interessant, dass man viele Menschen dort wieder trifft. Allerdings wundere ich mich schon über manche, die über 2000 Personen als Freunde bezeichnen? Sind das wirklich Freunde? Echte Freundschaft bedeutet für mich ganz etwas anderes: Vertrauen. Oder zum Beispiel bei einem Anruf mitten in der Nacht für einen Freund da sein. Und nicht nur von den neuesten Erlebnissen erzählen. Facebook ist eine Ergänzung zu echten Freunden. Mehr nicht.
Vorratsdatenspeicherung
21. April 2011Vorratsdatenspeicherung.
Jeder spricht davon, aber was ist das eigentlich? Und wer behauptet immer, die EU sei schuld? Ich habe einen Artikel gefunden, der’s in drastischer Weise aufzeigt. Vorsicht! Glosse!
“Jung”bürgermeistertreffen
15. April 2011Heute Nachmittag geht’s mit zwei weiteren Kollegen nach Nürnberg, wir “jungen”, na ich würde eher sagen “jung im Amt befindlichen” Bürgermeister treffen uns und wollen gemeinsam Strategien für Bayern erarbeiten.
Umso erstaunlicher, dass das Treffen in Nürnberg stattfindet und nicht am Chiemsee, weil ja Franken…
Na gut, mal sehen, was dabei raus kommt. Solche Treffen mit anderen Kollegen bringen häufig mehr als Seminare von ausgesprochenen Fachreferenten, da wir irgendwo alle die gleichen Sorgen haben.
Wenn jetzt das Wetter noch ein bisserl besser wäre… Morgen übrigens “Zamm geht’s” in der Freizeitanlage in Konradsreuth. Alle Helfer sind natürlich willkommen; für Speisen und Getränke ist gesorgt…
Energiewende
11. April 2011
Heute Morgen um 4.30 Uhr mussten unsere Feuerwehrler raus. Zum ersten Mal kann das neue Gerätehaus im Echtbetrieb genutzt werden. Wir haben die ganze Zeit nur über den Bau gesprochen, jetzt geht’s um mehr. Euch allen unfallfreie Einsätze!
Ganz anderes Thema: Energiewende.
Ich entnehme der Tagespresse, dass Milliarden für die Energiewende von Schwarz-Gelb zur Verfügung gestellt werden. Wo das Geld herkommen soll, sei aber noch nicht klar. Wir haben vor drei Wochen unseren Haushalt verabschiedet. Wir werden da mit ganz anderen Maßstäben gemessen. Selbst wenn wir eine Energiewende wollten, wir bekämen sie nie finanziert, da rechtsaufsichtlich nicht genehmigt. Wer beaufsichtigt eigentlich den Bund? Wir hätten hier zum Beispiel eine Bundesstraße. Die kostet keine Milliarden, braucht aber jetzt eine Sanierung.
Alle Macht geht vom Volke aus. Hoffentlich erinnert sich das Volk daran, wenn es mal wieder gefragt wird.
Jugendstadtrat
17. März 2011Gestern Abend in Helmbrechts durfte ich als Vorsitzender des Kreisjugendrings die zweite Sitzung des Helmbrechtser Jugendstadtrats begleiten.
Im Jugendstadtrat sitzen Klassensprecher, Vertreter von Vereinen und andere engagierte Jugendliche, die für Ihre Stadt etwas bewegen wollen. Mit 33 “Stadträten” wurden Themen wie das Anruf-Sammeltaxi (AST) und die Mittagsbetreuung an der Hauptschule vorgestellt.
Pierre Bächer und Franziska Pichler sind nun die Sprecher des Jugendstadtrates und werden die Anregungen und Ideen der jungen Menschen in die Gremien der “Großen” tragen.
Ein guter Weg, um seinen Jugendlichen eine Stimme zu geben.

Wir haben hier in Konradsreuth zwar keinen Jugendstadtrat, aber mit zwei Jungbürgerversammlungen mit jeweils 30 Besuchern konnte auch schon viel erreicht werden. Zum Beispiel die Skateranlage, die wir in diesem Jahr realisieren wollen.
Nicht nur reden, sondern handeln…
Gratulation
21. Februar 2011
Zugegebenermaßen ein schon etwas älteres Bild, aber es passt heute so gut wie nie.
Einen herzlichen Glückwunsch meinem Neu-Kollegen Olaf Scholz!
Es wurde übrigens 2009 in Hof aufgenommen, als Olaf Scholz uns hier besuchte. Ich habe hier in meinem Blog darüber berichtet.
