Archiv für März 2010

Weitere Amtszeit

Mittwoch, 24. März 2010

Das sind halt Wahlergebnisse. 100% bei der Wiederwahl zum 1. Vorsitzenden des Kreisjugendrings Hof. Ein deutlicher Vertrauensbeweis und ein Anzeichen dafür, dass mein Team und ich in den letzten zwei Jahren für die Kinder und Jugendlichen im Landkreis Hof gut gearbeitet haben.

Es ist uns Auftrag, auch in den kommenden Jahren die Herausforderungen anzunehmen. Und das sind viele: Kinder und Jugendliche sind immer mehr in den Schulen eingebunden, zum Teil bis abends. Sich danach noch in einem Verein zu engagieren, wird zusehends schwieriger. Oder man denke an die Hauptschulreform, die sicher auch Auswirkungen auf die Jugendarbeit haben wird. Schließlich wird uns die Betreuung von Kindern und Jugendlichen während Ferien-, Abend- und Wochenendzeiten beschäftigen.

Wir arbeiten daran. Glückwunsch auch an alle neuen Mitstreiter zur Wahl und schon heute einen Dank, dass Ihr Euch zur Verfügung gestellt habt.

Nicht ein Goldener Konrad

Sonntag, 21. März 2010

…sondern fünf kleine Konrads gab es dieses Jahr: Die erste Tischtennis Damenmannschaft des TV Konradsreuth hat dieses Jahr den Bürgerpreis gewonnen. Erstmals also eine Gruppe, meinen herzlichen Glückwunsch nochmals!

In meiner Rede habe ich bemerkt, wie es dem Bürgerverein immer wieder gelingt, das Geheimnis des Preisträgers zu bewahren. Manche Ergebnisse von Sitzungen sind schneller ‘rum, als der Gewinner. Ein Dank an den Bürgerverein durfte natürlich nicht fehlen, denn was nützt es, wenn zwar sehr gute Arbeit geleistet wird, aber niemand davon Kenntnis erlangt. Abschließend habe ich ein paar Wünsche geäußert: Dass das ehrenamtliche Engagement in unserer Gemeinde weitergeht. Dass Kinder und Jugendliche ihre Freizeit sinnvoll verbringen können. In Vereinen und auch außerhalb. Und dass der Bürgerverein mit seiner prima Mannschaft so weiter macht. Ein toller Abend.

Ein neuer Solidarpakt muss her

Sonntag, 21. März 2010

Das politische Klima verändert sich. Zum Glück. Weg vom Parteiengezänke, hin zur Sachlichkeit. Dass, was wir als Kommunen schon seit Jahrzehnten (mit einigen unrühmlichen Ausnahmen) praktizieren, schlägt sich auch in den Medienveröffentlichungen nieder. Das ZDF hat einen neuen Blog kreiiert, wo sachlich über die aktuelle Politik diskutiert wird. Genau wie wir es auch tun. Auch wenn einem manchmal die Parteibrille unterstellt wird.

39 Fieber

Montag, 15. März 2010

So ein Pech aber auch: Heute wollte ich zusammen mit unserem Landrat nach Berlin fahren. Ich musste aber absagen; ich schleppe schon seit 14 Tagen eine Grippe mit mir rum… Und heute morgen waren’s dann 39 Grad. So lieg ich völlig schlapp im Bett und kuriere mich aus.
Ich hoffe aber inständig, dass dies mein letzter Eintrag in meiner Krankenakte für dieses Jahr ist…
Bleiben Sie gesund!

Bruder Barnabas

Samstag, 6. März 2010

Auweia. Da nehmen sich aber einige ganz schön wichtig. Ich habe mir die Rede von Bruder Barnabas alias Michael Lerchenberg angesehen; ich fand die Passage mit der Polizei sehr heftig. Und befürchtete, dass da noch einiges nachkommt. Denn schließlich kann man unserer Polizei keine Vorwürfe über die Vorgänge in Solln oder Ansbach machen. Da sehe ich die Politik viel mehr in der Verantwortung. Stattet die Polizei endlich mit genügend Personal aus!

Aber dann wurde ein bildhafter Vergleich mit eisernen Lettern zum Anlass, Herrn Lerchenberg zum Rücktritt zu zwingen. Er tat es von selbst und ist damit in meiner Achtung noch mehr gestiegen. Wenn Politiker bloß noch zum Schenkel- und Schulterklopfen taugen, dann ist dies für eine solch brillante Rede, wie sie Herr Lerchenberg abgeliefert hat, einfach nicht der richtige Ort.

Nur, was mir langsam, nein nicht langsam, ganz schön schnell Angst macht, ist, welchen Einfluss Herr Westerwelle auf die Gesellschaft hat. Seine Ankündigung und die Aussage der Präsidentin des Zentralrates der Juden hat dazu geführt, dass die Paulaner so unter Druck geriet, dass sie sich zum Handeln genötigt sah. Was dieser Mensch momentan mit unserem Land anstellt, ist unerträglich. Erst die Diskussion über Hartz IV. Dann die Kopfpauschale. Und jetzt das. Dabei macht er es ganz geschickt: Er verknüpft simple Wahrheiten (“Arbeit muss mehr einbringen als Hartz IV”, wer würde dem nicht zustimmen?) mit populistischen und gefährlichen Pauschalurteilen über Menschen am unteren Ende der Gesellschaft. Vorsicht! Ganz gefährliches Terrain! Diese Dinge dürfen in einer Demokratie nicht unwidersprochen bleiben. Die Blätter des Springer-Verlages hat er schon hinter sich. Und eines dieser Blätter, die große Tageszeitung mit den 4 Buchstaben, ist das auflagenstärkste Blatt in Deutschland. Und macht damit die Meinung im Volke. Ausgelöst von einer einzigen Person.

Ich verstehe die Andeutungen von Bruder Barnabas. Aber Deutschland ist noch nicht so weit, um Satire von Comedy unterscheiden zu können. Ich jedenfalls mag Urban Priol und Christoph Süß wesentlich lieber als Mario Barth.